Berliner Volksinitiative "Schule in Freiheit" schafft es ins Abgeordnetenhaus – über 25 000 gültige Unterschriften

Vorbildliches zivilgesellschaftliches Engagement hat erneut die Berliner Volksinitiative "Schule in Freiheit" bewiesen. Weit über 25 000 gültige Unterschriften hat die Initiative gesammelt und damit bewiesen, dass ihr Kernanliegen breit verankert ist. Konkret geht es darum, dass Schulen die Inhalte und Qualitätsmaßstäbe ihrer Arbeit selbst bestimmen können, dass alle öffentlichen Schulen gleichberechtigt finanziert werden und dass die Schulen auch organisatorisch selbstständig arbeiten können.

Der aktuellen Aktion war bereits eine Volksinitiative vorausgegangen, die 2011 zu einem Beschluss des Abgeordnetenhauses geführt hatte. Darin waren zwei Umsetzungsvorhaben enthalten: erstens sollte die Finanzierung für Schulen in Freier Trägerschaft transparenter und vor allem planbarer werden, zweitens sollten die staatlichen Schulen mehr Autonomie erhalten.

Nach Angaben der Volksinitiative sind beide Vorhaben immer noch nicht umgesetzt, daher wolle man mit der zweiten Volksinitiative "am Ball bleiben". Außerdem legen die Organisatoren dieses Mal konkrete Vorschläge vor, wie die drei Kernforderungen – pädagogische Freiheit, gleichberechtigte Finanzierung und selbständige Organisation – praktisch umgesetzt werden können. Die Anhörung der zweiten Volksinitiative wird im Februar oder März 2014 stattfinden.

Die Software AG –Stiftung setzt sich für Pluralität im Bildungswesen ein und unterstützt die Volksinitiative.